Hosenträger für Mann und Frau

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Modische Hosenträger

Geschichte der Hosenträger


Anfang des 18. Jahrhunderts kamen Hosenträger mit Quersteg an Arbeits- und Kinderhosen sowie in der Volkstracht auf. Ende des 18. Jahrhunderts wurden sie dann auch für Männer allgemein üblich und schließlich sogar zu einem männlichen Geschlechtszeichen: im süddeutschen Raum existierte der Volksglaube, dass die während einer Schwangerschaft aus dem Fenster gehängten Hosenträger des Vaters zur Geburt eines Jungen führten.

Im 19. Jahrhundert trug man Hosenträger in X-Form und unter der Weste versteckt, da sie als Unterwäsche galten. Nur bei Trachtenhosen war er immer ein sichtbares Schmuckstück. Im Jahr 1819 verwendete Thomas Hancock Gummi für die Herstellung elastischer Hosenträger.

Um 1913 wurde mit dem allmählichen Weglassen der Weste beim Alltags- und Sportanzug der Hosenträger durch den Gürtel ersetzt. Bei einem starken Bauch kann ein Gürtel jedoch die Hose nicht auf Taillenhöhe halten, daher ist in diesem Fall die Verwendung von Hosenträgern sehr sinnvoll.

Nach dem Zweiten Weltkrieg trug man den Hosenträger in Deutschland noch zur Abendhose, heute meist nur noch an der Frackhose, abgesehen von ihrer Verwendung als eine Art Hilfsmittel im Alltag.

In den 1980er Jahren war es eine Zeit lang Yuppie-Mode, bunte Hosenträger nach US-amerikanischem Vorbild zu tragen. In den 1980er und 1990er Jahren hatten darüber hinaus auch viele Frauen Hosenträger an.

Auch heute noch können Hosenträger ein modisches Statement sein ob jetzt eine subtile Hommage an die Mode des lieblingszeitalters für das man zu spät geboren wurde oder einfach neu kombiniert nach eigenen Vorstellungen.